Grundlagen & Initiativen

Verschiedene Initiativen und Erklärungen haben dazu geführt, dass man sich verbindlich für Open Access ausspricht und gezielt die Umsetzung fördert.
Weitere Informationen dazu finden sich direkt auf der jeweiligen Webseite.

Budapest OA Initiative

Die Budapest Open Access Initiative geht auf ein kleines, aber angeregtes Treffen internationaler Verfechter der Open Access-Bewegung in Budapest zurück, das vom 1.-2.12.2001 stattfand und vom Open Society Institute (OSI) organisiert wurde. Der Zweck der Konferenz war es, den Fortschritt der internationalen Bemühungen zu beschleunigen, welche Forschungsresultate aus allen akademischen Disziplinen frei im Internet zugänglich machen wollen.

Berliner Erklärung

Die Berliner Erklärung, formuliert anlässlich einer Konferenz in Berlin vom 20-22.10.2003,  hat einen nachhaltigen Widerhall erfahren. Sie wurde von den Deutschen Forschungsorganisationen und weiteren Repräsentanten internationaler Forschungseinrichtungen unterzeichnet und hat seither weitere Anhänger weltweit gewonnen. Die Universität Zürch hat die Berliner Erklärung bereits 2004 unterzeichnet und sich so zu Open Access verpflichtet.

Washington DC Principles

Die Washington DC Principles for Free Access to Science formulieren das gemeinsame Ziel von Non-Profit-Organisationen im medizinischen, wissenschaftlichen und publizistischen Bereich.

Bethesda Statement

Das Bethesda Statement on Open Access Publishing ist die Zusammenfassung eines entsprechenden Treffens vom 11.4.2003.

OECD Deklaration

Erklärung der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) zum Zugang zu Forschungsdaten aus öffentlicher Finanzierung.

ALL European Academies

ALLEA hat eine Erklärung zu Open Science publiziert. Alle Mitglieder-Organisationen - aus der Schweiz die Akademien der Wissenschaften Schweiz - setzen sich in verschiedenen Bereichen für Open Science ein.

LERU-Statement

Im November 2015 hat die League of European Research Universities LERU eine Unterschrifteninitiative veröffentlicht, mit der sie alle Stakeholder des Publikationssystems aufruft, intensiver zusammenzuarbeiten und so mehr in Richtung Open Access bewirken zu können. Es geht um mehr Klarheit und Effizienz in Hinblick auf Open Access-Geschäftsmodellen und der Kleinhaltung von Embargofristen. Die Universität Zürich und viele Forschende haben neben mehr als 8.400 weiteren Personen oder Organisationen diese Petition unterschrieben und damit ein Signal zur Verbundenheit mit den europäischen Partnern gesetzt.