Vor 100 Jahren brachen in Zürich die Pocken aus

Pocken

 

Schrecken der Epidemie in Wachs festgehalten

Die Pocken sind heute dank weltweiten Impfprogrammen ausgerottet. Vor 100 Jahren kam es in Zürich zu letzten Epidemie– mit zahlreichen Erkrankten und strengen Gegenmassnahmen wie Isolation und Quarantäne.

Die Hauptbibliothek – Medizin Careum zeigt in Zusammenarbeit mit dem Moulagenmuseum lebensechte Wachsmoulagen aus der letzten Zürcher Pockenepidemie sowie weitere Objekte zur Geschichte der Pocken und der Pockenimpfung.

Dauer der Ausstellung: 22. Februar bis 31. Dezember 2021
Ort: Hauptbibliothek – Medizin Careum, Eingangsbereich (bis auf weiteres nur für UZH-Angehörige geöffnet)

  • Sabina Carraro arbeitet als Konservatorin-Restauratorin im Moulagenmuseum, das gemeinsam von der Universität Zürich und dem Universitätsspital Zürich geführt wird. Während ihrer Ausbildung lernte sie ...

    Mehr …

  • Der Kulturanthropologe Prof. Eberhard Wolff und die Medizinhistorikerin Prof. Iris Ritzmann befassen sich beide schon seit vielen Jahren mit der Geschichte der Pockenimpfung und haben zu ...

    Mehr …

  • Impfkritik ist so alt wie das Impfen selbst. In der Schweiz wurde sie mit der Abstimmung zum eidgenössichen Epidemiengesetz 1882 erstmals zu einer politischen Frage. Nach einem hitzigen ...

    Mehr …

  • Die Stadt Zürich ehrte den Zürcher Dermatologen Max Tièche (1878-1938) im Jahr 1947 mit der Benennung einer Strasse. Sein grosser Verdienst war die Gründung der ersten städtischen Poliklinik für Haut- ...

    Mehr …

  • Die Pocken waren über Jahrhunderte eine gefürchtete Infektionskrankheit. Keine Krankheit ausser der Pest forderte in der Geschichte Europas derart viele Todesopfer. In der Schweiz kam es 1921-1926 ...

    Mehr …

  • Wer kennt noch die Pocken? Die einst gefürchtete Krankheit war die erste Infektionskrankheit überhaupt, die durch Impfprogramme ausgerottet wurde. Doch es ist nur 100 Jahre her, dass Zürich beim ...

    Mehr …