Forschungsdaten

Forschende generieren mit ihrer Arbeit grosse Mengen digitaler Daten. Diese  systematisch zu verwalten, langfristig zugänglich und nutzbar zu machen, ist eine zunehmend grosse Herausforderung. Ziel ist es daher Daten sorgfältig zu organisieren, zu beschreiben, zu speichern und zu archivieren (Forschungsdatenmanagement).  Sowohl für Institutionen als auch für Forschende ergeben sich hierdurch zahlreiche Vorteile:

Vorteile von Datenmanagement für Institutionen

  • Vorbereitung auf neue Anforderungen im Kontext Open Data / Open Science
  • Förderung von Kollaborationen und Stärkung der Anschlussfähigkeit an internationale Initiativen und Infrastrukturen durch Einhaltung von Standards (Beispiel Linguisten-Netzwerk CLARIN)
  • Verbesserung der Auffindbarkeit von Forschungsergebnissen
    Gewährleistung von Datenschutz und Rechtssicherheit

Vorteile von Datenmanagement für Forschende

  • Steigerung der Arbeitseffizienz über Projekt-Gesamtdauer (Wiederauffindbarkeit sicherstellen, Datenverlust vermeiden)
  • Vermeidung von Risiken in Urheberrechtsfragen (Keine Übertragung von Rechten an kommerzielle Plattformen, adäquate Lizenzierung)
  • Ermöglichung der Nachnutzung und Steigerung der Zitationshäufigkeit der Forschungsergebnisse
  • Verbesserung der Chancen auf Drittmittelfinanzierungen (z.B. Datenmanagementplan bei SNF-Anträgen oder EU-Anträgen)